Allmende - sozial ökologisches Dorfprojekt

Die neue Art zu leben ist eine alte - die des Dorfes, in dem sich alle Lebensformen und -phasen als Mikrokosmos spiegeln. Und in dem es neben dem eigenen auch gemeinschaftlich Genutztes gab. Der Name ist Programm: "Allmende" hieß in alten Zeiten die von einer Dorfgemeinde gemeinschaftlich genutzte Fläche - Felder, Wälder, Wege.
Und sie ist eine neue Art: In Wulfsdorf wird bewußt an einer Dorfgemeinschaft gebaut, in der Freiraum für eine Kultur der Kommunikation und der alltäglichen Lebenskunst entsteht. Verantwortliches Handeln im sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Sinn gehört zentral dazu.

Grund und Boden

Besondere vertragliche Vereinbarungen sichern die langfristige Projektgebundenheit der Eigentümergemeinschaft an die sozialen und ökologischen Vereinsziele und entziehen Grund und Boden damit weitgehend der Baulandspekulation. Das Grundstück wurde im Juni 2004 erworben und in Teil- und Wohnungseigentum nach Wohnungseigentumsgesetz geteilt. Seit Mitte 2007 sind fast alle Gebäude und Außenanlagen erstellt. Der Alltag hat Einzug gehalten...

Leben und Arbeiten

Vierzig Prozent der Gebäudefläche sind für Gewerbe reserviert. Allmende ist damit ganz ausdrücklich ein Angebot, leben und arbeiten miteinander verbinden zu können. Bisher realisiert wurde ein Gesundheitszentrum, ein Kindergarten, eine Sporthalle, ein Fußballplatz, ein Badeteich, ein fortschrittliches Bestattungsunternehmen, zwei Künstlerzentren, eine ökologische Saatgutforschung, Ateliers und Büros.

Ökologie

In allen Lebensbereichen soll dem ökologischen Denken Raum gegeben werden. Beim Bau wurden umweltverträgliche und wohngesunde Baustoffe verwendet, die bestehende Gebäudesubstanz energetisch optimiert und ergänzt. Die Energieversorgung wird gewährleistet durch ein Holzhackschnitzelheizwerk und eine Solarthermieanlage. Regenwasser wird gesammelt und für sanitäre Anlagen und den Außenbereich verwendet. Der Dorfkern wird autofrei gehalten und die Außenflächen wurden weitgehend entsiegelt.

Betreutes Wohnen

Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung als Bestandteil der Dorfgemeinschaft, gehört zu den Gründungsideen von Allmende. Zwischen dem Kindergarten und dem Gesundheitszentrum entsteht auf ca. 450 qm Fläche Wohnraum für 8ca. 10 Menschen, auf dem Gelände das Nachbarprojektes "Wilde Rosen" nochmals für 24 junge Erwachsene.  Die Trägerschaft übernimmt der Elternverein "Die Robben e.V.", die vor Ort auch einen eigenen Pflege- und Betreuungsdienst einrichten werden.

Die Werkgemeinschaften gGmbH (Hermann-Jülich-Werkgemeinschaft Trittau, Sampohof aus Bliesdorf, Thorsmoerk aus Rodeshagen) werden für  Arbeits- und Berufsbildungsangebote für und mit den Menschen im Betreuten Wohnen von Allmende zu entwickeln.
Diese Angebote können entweder in einer eigenen Werkstatt als Arbeitsplatz oder auch als Berufspraktika auf dem ersten Arbeitsmarkt entstehen. Darüber hinaus können auch innovative Formen der Mit- und Zusammenarbeit mit den Betrieben von Allmende und Umgebung entstehen.

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